Das aktuelle Interview von SP-Nationalrätin Samira Marti bei Bajour lässt viele Bürger ratlos zurück. Es offenbart eine Kluft, die uns Sorgen machen muss: Die Diskrepanz zwischen der politischen Rhetorik in Bern und der Lebensrealität der Menschen in der Schweiz. Gerade bei Themen wie Zuwanderung und Wohnungsnot Schweiz zeigt sich dieser Gegensatz besonders deutlich.
Wer die Augen vor den Konsequenzen der ungesteuerten Zuwanderung verschliesst, hilft niemandem – am wenigsten den Mietern, die im Schweizer Wohnungsmarkt verzweifelt bezahlbaren Raum suchen. Besonders in der Debatte um Zuwanderung und Wohnungsnot Schweiz wird das Problem immer offensichtlicher.
1. Faktencheck: Bundesamt widerspricht SP-Ideologie
Wenn Frau Marti behauptet, steigende Mieten hätten nichts mit dem Bevölkerungswachstum zu tun, verweigert sie sich nicht nur der Realität, sondern widerspricht nun auch offiziell dem Bund.
Martin Tschirren, Direktor des Bundesamts für Wohnungswesen (BWO), bestätigte im Interview mit dem Blick1 unmissverständlich:
«Zuwanderung machte im letzten Jahrzehnt 60 Prozent der Wohnraumnachfrage aus!»
Damit ist die Katze aus dem Sack. Während die SP versucht, das Problem auf «Luxussanierungen» abzuschieben, nennen die Experten beim Bund das Kind beim Namen. Wir haben eine Nettozuwanderung von über 80’000 Menschen pro Jahr, was den Hauptteil der Nachfrage treibt. Wer – wie Frau Marti – behauptet, dieser Faktor sei irrelevant, ignoriert nicht nur das ökonomische Einmaleins, sondern nun auch die offiziellen Zahlen des Bundes. Vor allem die Zuwanderung und Wohnungsnot Schweiz stehen hier im Fokus der Diskussion.
2. Moralische Keule statt echter Lösungen
Statt sich diesen Zahlen zu stellen, greift Marti im Interview zu absurden Vergleichen. Ihre Aussage, wer die Zuwanderung steuern wolle, stelle sich «auf die Seite von Putin», markiert einen traurigen Tiefpunkt der politischen Debatte.
Solche Vergleiche dienen nicht der Problemlösung, sie sollen die Diskussion beenden. Doch die Schweizer Bevölkerung lässt sich ihre berechtigten Sorgen um Infrastruktur, Dichtestress und Wohnraum nicht mehr verbieten. Wir brauchen eine sachliche Diskussion über Kapazitätsgrenzen, keine moralische Erpressung. Angesichts der Zuwanderung und Wohnungsnot Schweiz ist das besonders wichtig.

3. Unsere Infrastruktur ist am Limit
Es geht längst nicht mehr nur um Wohnungen. Wer morgens pendelt, spürt es: Unsere Züge sind überfüllt, die Strassen verstopft, die Energieversorgung ist angespannt. Wir importieren rein rechnerisch jedes Jahr eine Stadt in der Grösse von St. Gallen – ohne die nötige Infrastruktur dafür bereitzustellen.
Selbst BWO-Chef Tschirren sieht momentan «kein Licht am Ende des Tunnels». Die Antwort der Politik kann nicht sein, diesen Mangel einfach nur mit «Berichten» zu verwalten. Die Bevölkerung verlangt zu Recht, dass die Ursachen bekämpft werden.
4. Die Stagnation der Löhne
Dass selbst Frau Marti im Interview zugibt, die Reallöhne würden stagnieren, sollte ein Weckruf sein. Ein Arbeitsmarkt, der ständig durch neue Arbeitskräfte geflutet wird, setzt Arbeitnehmer unter Druck. Wer soziale Gerechtigkeit will, darf diesen Verdrängungswettbewerb nicht unkritisch bejubeln.
Fazit: Zeit für Realpolitik
Die Strategie, Probleme kleinzureden, ist gescheitert. Die Wohnungsnot ist real, und wie der Bund bestätigt, ist die Zuwanderung der Haupttreiber der Nachfrage. Deshalb steht die Zuwanderung und Wohnungsnot Schweiz nun ganz oben auf der Agenda der politischen Diskussion.
Wir können die Situation nicht länger ignorieren. Die Bevölkerung will keine Schuldzuweisungen und keine «Putin-Vergleiche» – sie verlangt wirksame Lösungen, die den Druck vom Kessel nehmen. Es ist Zeit, der Realität ins Auge zu blicken.
- «Zuwanderung machte im letzten Jahrzehnt 60 Prozent der Wohnraumnachfrage aus!» (Quelle: Blick, 17.01.2026) ↩︎


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