Die neuesten Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen eine klare Entwicklung: Die Preise auf dem Schweizer Immobilienmarkt sind innert nur drei Monaten spürbar gestiegen.
👉 https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home.assetdetail.36519800.html

Was hier sichtbar wird, ist kein Zufall, sondern ein klares Warnsignal.

Der Markt reagiert sensibel – und er reagiert schnell. Schon innerhalb eines Quartals zeigen sich deutliche Preisanstiege, sowohl bei Wohneigentum als auch bei Mietobjekten. Für viele Haushalte bedeutet das: Wohnen wird erneut teurer.

Und trotzdem passiert politisch zu wenig. Bund und Parlament möchten gar mehr Zuwanderung mit den Bilateralen III!

Die Ursachen sind bekannt:
Die Zuwanderung bleibt hoch, die Nachfrage nach Wohnraum steigt weiter – doch das Angebot kann nicht mithalten. Bauprojekte dauern Jahre, Verfahren sind komplex, und klare politische Antworten fehlen.

Das Resultat ist offensichtlich:
👉 Mehr Nachfrage trifft auf zu wenig Angebot
👉 Preise steigen – und das immer schneller

Genau hier setzt die Nachhaltigkeitsinitiative der SVP an.

Sie adressiert ein Thema, das in der politischen Debatte oft ausgeblendet wird: das Verhältnis zwischen Bevölkerungswachstum und verfügbaren Ressourcen – insbesondere beim Wohnraum.

Denn solange die Zuwanderung auf hohem Niveau bleibt und gleichzeitig zu wenig gebaut wird, wird sich die Wohnungsnot weiter verschärfen.

Hinzu kommt die Untätigkeit der Behörden:
Statt Prozesse zu beschleunigen und Rahmenbedingungen zu verbessern, verharrt die Politik in Diskussionen – während sich die Situation am Markt laufend zuspitzt.

Fazit: Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich, wie schnell sich die Lage verschärfen kann. Ohne Gegensteuer drohen weiter steigende Preise und eine noch angespanntere Wohnsituation. Die Nachhaltigkeitsinitiative ist deshalb kein Randthema, sondern eine notwendige Antwort auf eine Entwicklung, die längst ausser Kontrolle zu geraten droht.

Entwicklung seit 2022

Bruttomieten+11 %
Wohneigentumspreise+13 %
Leerstehende Wohnungen-25 %
Reallöhne-2 %
Staustunden+44 %
Arbeitslosigkeit (SECO)+52 %
EU-Bevölkerung in der Schweiz+11 %

Zitat des Monats

«Bis 2026 sind Mietzins-Erhöhungen von über 15 Prozent möglich»

~ Martin Tschirren, Direktor des Bundesamtes für Wohnungswesen